Virtuelle Fundstücke

Hotelgeld – Reinhardsbrunn „Schloss+Parkhotel“

PAPIERGELD / ERSATZZAHLUNGMITTEL / DDR (Ostdeutschland) 1948 – 1989

In einigen ausgewählten Ferienhäusern und 4-Sternehotels der ehemaligen DDR begegnete man nicht nur ausländischen Gästen, sondern auch immer häufiger eigenwilligen Zahlungsmitteln, wie Wertbons, Speisetalons, etc. Die DDR hatte Ende der 60iger Jahre große Anstrengungen unternommen, um den westlichen Touristen einen Aufenthalt auf internationalem Niveau zu bieten. Dazu waren auch exklusive Waren, insbesondere Speisen und Getränke, im Angebot der Restaurants. Um den sofortigen Ausverkauf dieser exportfähigen Waren durch die einheimische Bevölkerung zu vermeiden, ließ man sich diese besonderen Zahlungsmittel einfallen.
Natürlich wollte man auch möglichst schnell die frei konvertierbaren Währungen in „Sicherheit“ bringen, die von den Ausländern häufig schon bei der heimatlichen Hotelbuchung für derartige Wertscheine bezahlt wurden.
Da die Hotels jedoch nicht ausschließlich mit ausländischen Gästen zu belegen waren, räumte man auch einigen verdienstvollen Werktätigen der DDR („als Dankeschön“) ein FDGB-Urlaub in diesen Luxushäusern ein. Auch sie bekamen einen gewissen Tagessatz in Form der Wertscheine, um ein paar Vorzüge einer solchen Unterkunft in Anspruch nehmen zu können.

scheine
1, 2, 5, 10, 20 und 50 Mark Schloss- u. Parkhotel Reinhardsbrunn

Veröffentlicht: 15. November 2013

Kunstdrucke

     

Künstler: Carl Haag, Schloß Reinhardsbrunn: Die Terrasse / Die Kapelle / Oberes Wohnzimmer
Reinhardsbrunn bei Friedrichroda (Thüringen), Schloß (Umbau 1827-35 unter Herzog Ernst I.; Arch.: Gustav Eberhard) – ”Schloß Reinhardsbrunn: Die Terrasse”. (Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha mit seinen Gästen).- Aquarell, um 1853, von Carl Haag (1820-1915), 25,4 x 35,3 cm. RL 17552; DM 2257. Diese Bilder sind erhältlich bei: www.kunst-fuer-alle.de (Klicken Sie für eine Bestellung einfach auf das jeweilige Foto.)

Veröffentlicht: 6. Januar 2012

Erbprinz Johann Leopold

Erbprinz von Sachsen-Coburg und Gotha Scherl: Erbprinz Johann Leopold u. s. älteste Schwester Prinzessin Sybille im Park des Schlosses Reinhardsbrunn. ADN-ZB/Archiv: Johann Leopold, Erbprinz von Sachsen-Coburg-Gotha, geb. 2.8.1906 Schloß Callenberg bei Coburg, und seine älteste Schwester Prinzessin Sibylle (geb. 18.1.1908 Gotha) im Park des Schlosses Reinhardtsbrunn. Der Vater ist Leopold Karl Eduard Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha. Aufn.: 1913
Abgebildete Personen: Sachsen-Coburg und Gotha, Karl-Eduard von: 1884-1954, Herzog, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes, Deutschland

Veröffentlicht: 6. Januar 1913