Allgemein

7. Subbotnik im Schlosspark Reinhardsbrunn

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Wann? 6. Mai 2017 ab 10:00 Uhr
Wo? Schlosspark Reinhardsbrunn, Reinhardsbrunn, 99894 Reinhardsbrunn

Am 6. Mai ab 10.00 Uhr findet der 7. Subbotnik im Schlosspark Reinhardsbrunn statt. Alle Schlossliebhaber, die mitmachen möchten den Schlosspark aufzuräumen sind herzlich eingeladen. Ziel ist es die Wege zu sichern und zu pflegen, die für die Schlossparkführungen wichtig sind. Treffpunkt ist am Kavaliershaus. Für Getränke und Speisen sowie Sitzgelegenheiten wird gesorgt! Werkzeuge und Gartengeräte sind bitte mitzubringen. (mehr …)

Veröffentlicht: 23. April 2017

Reinhardsbrunner Poesienacht

Eine Anthologie der Poesienächte

Reinhardsbrunner Poesiealbum

Eine Anthologie der Poesienächte

Autoren: Dr. Roland Scharff, Martina Giese-Rothe, Peter Köllner, Claudia Paal, Walter Dawidowicz, Jürgen Herwig, Andreas Paasche, Uwe Zerbst

Anfangs war es nur ein Gedanke, eine Poesienacht zu veranstalten, eine Traumvorstellung, denn nichts passt besser zu diesem Ort und seiner Vorgeschichte als Poesie und Lyrik. Wider Erwarten fand diese Idee Anklang, wurde aufgenommen und konnte tatsächlich umgesetzt werden. Seit 2013 findet seither alljährlich die „Reinhardsbrunner Poesienacht“ statt und das mit großer Resonanz. Wichtig war uns dabei, dass vor allem Künstler und Lyriker der Heimat hier eingebunden werden und sich präsentieren können. Gern gesehen sind auch Mitwirkende und Gäste, die es uns ermöglichen auf diese poetische Art den Blick über Reinhardsbrunn hinaus zu richten und somit Impulse für unsere Region geben zu können. In diesem Buch finden Sie eine Zusammenstellung der besten Beiträge der letzten Jahre. Es geht natürlich auch um Schloss Rein-hardsbrunn, sei es als Gedichte, Erzählungen und übersetzte Briefe der Königin Victoria … eine bunte Vielfalt von Gedanken & Geschichten.

Erschienen bei: Macholdt – Der Verlag 2016 / ISBN 978-3-946031-04-8 / Preis: EUR 9,80 / Bestellung 

Veröffentlicht: 8. Oktober 2016

Erster Spendenscheck

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Erster Spendenscheck für den Förderverein „Park und Schloss Reinhardsbrunn“ e.V.

Am 07. September 2016 übergaben der Verleger Sören Macholdt (Bildmitte) und der Autor Otto Kurt Dieter Hesse (links) einen Spendenscheck aus dem Verkaufserlös des Buches: „Zwei Särge für Schloss Reinhardsbrunn“ in Höhe von 1036,00 € an den Fördervereins „Park und Schloss Reinhardsbrunn“ e.V. nAnlass war die jährliche Mitgliederversammlung in der „Forstklause“ in Friedrichroda. Die Spende soll die Arbeit des Fördervereins zur Erhaltung und Pflege des Parks und Schlosses Reinhardsbrunn unterstützen.

Unterstützen auch Sie uns mit dem Kauf des Romans!
Händler und Interessierte können den Roman direkt unter: www.verlag.macholdt.de bestellen. (mehr …)

Veröffentlicht: 7. September 2016

Kabinett beschließt Enteignung von Schloss Reinhardsbrunn

TLZ / 17.08.2016

Seit Dienstag ist es amtlich. Das Landesverwaltungsamt soll die Enteignung des vom Verfall bedrohten Schlosses Reinhardsbrunn im Kreis Gotha vornehmen.

Schloss Reinhardsbrunn bei Friedrichroda. Archivfoto: Marco Kneise

Schloss Reinhardsbrunn bei Friedrichroda. Archivfoto: Marco Kneise

Erfurt. Mit ihrem Kabinettsbeschluss setzt die Landesregierung um, was sie seit zwei Jahren angestrebt hat. Es ist ein in Deutschland bisher beispielloser Vorgang, räumte nach der Entscheidung der zuständige Staatskanzleiminister Benjamin-Immanuel Hoff (Linke) ein. Er verteidigt das Vorgehen damit, dass die Eigentümerin, eine BOB Consult GmbH, ihren denkmalschutzrechtlichen Verpflichtungen nicht nachgekommen sei. Mehrfach wären in den vergangenen Jahren Notsicherungsmaßnahmen erforderlich gewesen, so der Minister. Dafür sollen vom Land und dem Kreis insgesamt rund 60.000 Euro aufgewendet worden sein. Nur etwa 33.000 Euro hätte die Eigentümerin erstattet, so Hoff. Die Notmaßnahmen würden nicht mehr ausreichen, den Verfall des Schlosses noch zu stoppen. Der in London lebende Eigentümer hat nach Informationen der Thüringer Allgemeinen im Vorjahr über seinen Frankfurter Anwalt dem Land angeboten, das Schloss für einen symbolischen Euro zu verkaufen. Allerdings sollten zwei große Grundschuldeinträge über insgesamt mehr als neun Millionen Euro davon unberührt bleiben.Diese Gespräche hätten kein Ergebnis erbracht, sagte Burkhard Immel, Rechtsanwalt des Eigentümers am Dienstag der Thüringer Allgemeinen. Das Land wollte das Schloss für den symbolischen Betrag nur ohne Grundschuld übernehmen, erklärte er. Ein letztes Treffen dazu endete vergangenen Donnerstag im Finanzministerium ergebnislos. (mehr …)

Veröffentlicht: 17. August 2016

Das Trauerspiel um Schloss Reinhardsbrunn

Wieland Fischer und Klaus-Dieter Simmen / 12.11.15 / TLZ

Der Verfall des historischen Anwesens schreitet weiter voran. Hinter der heruntergekommenen Kulisse spielt darüber sich ein handfester Streit ab – und das seit Jahrzehnten.

 Nachdem die Blätter gefallen sind, ist der Blick auf Schloss Reinhardsbrunn wieder frei. Unklar bleiben die Aussichten, wie es weitergeht, dennoch. Foto: Peter Michaelis

Nachdem die Blätter gefallen sind, ist der Blick auf Schloss Reinhardsbrunn wieder frei. Unklar bleiben die Aussichten, wie es weitergeht, dennoch. Foto: Peter Michaelis

Friedrichroda. Der Teich vor Schloss Reinhardsbrunn liegt idyllisch. Die Wasseroberfläche ist klein. Selbst Novemberstürme schlagen darauf keine großen Wellen. Derweil schreitet der Verfall des 1827 erbauten Schlosses weiter voran. Friedrichrodas Bürgermeister Thomas Klöppel (parteilos) sieht sich im Kampf dagegen wie auf einer Odyssee: hilflos höheren Mächten ausgeliefert. Die agieren jetzt auf Landesebene und vor Gericht.

Anfang November gab es wieder neue Turbulenzen. Nachdem im Betrugsprozess um Schloss Reinhardsbrunn das Amtsgericht Erfurt Haftbefehl gegen den 63-jährigen Hauptangeklagten wegen Fluchtgefahr erlassen hatte, kam der frühere Geschäftsführer einer Consulting-Firma wieder auf freien Fuß. Es bestehe kein dringender Tatverdacht, sagte ein Gerichtssprecher. Zudem sehe das Gericht keine Fluchtgefahr.

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Veröffentlicht: 12. November 2015

5. Subbotnik im Schlosspark Reinhardsbrunn

Wann? 9. Mai 2015 ab 10:00 Uhr
Wo? Schlosspark Reinhardsbrunn, Reinhardsbrunn, 99894 Reinhardsbrunn

Am 9. Mai ab 10.00 Uhr findet der 5. Subbotnik im Schlosspark Reinhardsbrunn statt. Alle Schlossliebhaber, die mitmachen möchten den Schlosspark aufzuräumen sind herzlich eingeladen. Ziel ist es die Wege zu sichern und zu pflegen, die für die Schlossparkführungen wichtig sind. Treffpunkt ist das neue reparierte Tor am Kavaliershaus. Für Getränke und Speisen sowie Sitzgelegenheiten wird gesorgt! Werkzeuge und Gartengeräte sind bitte mitzubringen. (mehr …)

Veröffentlicht: 2. Mai 2015

Mit dem Frühling kommen die Einbrecher nach Schloss Reinhardsbrunn

Unser Foto zeigt das Innere der Schlosskirche von Reinhardsbrunn während einer Besichtigung im Jahr 2012. Seither hat sich nichts zum Besseren getan. Archiv-Foto: Dirk Bernkopf Unser Foto zeigt das Innere der Schlosskirche von Reinhardsbrunn während einer Besichtigung im Jahr 2012. Seither hat sich nichts zum Besseren getan. Archiv-Foto: Dirk Bernkopf

Wie geht es nun hier weiter? Die Frage beschäftigte am Mittwoch bis in den späten Abend die Mitglieder vom Förderverein Schloss und Park Reinhardsbrunn e.V. im Friedrichrodaer Brauhaus. Diese Frage hört auch Joachim Ortlepp am häufigsten. Er hört sie gleich am Anfang seiner Führung durch das einst stolze Schloss und den herrschaftlichen Garten von Reinhardsbrunn. Am Ende hört er sie erneut von den Besuchern. Er hat durchaus Ideen, er kennt das Schloss seit Jahrzehnten, und er kennt die deutlich längere Geschichte. Eine Antwort hat er nicht. Mit einiger Freude hörte er immerhin, dass der jetzige Besitzer mitteilen ließ, er würde seine Anteile an der Anlage dem Land Thüringen übereignen. So weit, so gut, so wenig. Joachim Ortlepp sagt: „Ich begrüße jede Nachricht, die eine positive Veränderung andeuten könnte. Beim zweiten Blick stellen sich hier allerdings deutlich Fragen.“ Er meint das Geld und die Ernsthaftigkeit des Angebotes, sagt aber doch: „Aus der Erfahrung der letzten Jahre bin ich verhalten optimistisch.“ Er registrierte daher wohl, dass Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow(Linke) an den Vorbereitungen für eine mögliches Enteignungsverfahren festhält und auf das Angebot des Besitzers einging mit den Worten: „Wenn in der Zwischenzeit aber ernstzunehmende Verhandlungen geführt werden können, werden wir die führen.“

Eigentümer hat scheinbar kein Interesse

Er führt fort, was Christine Lieberknecht (CDU) vor knapp einem Jahr in Gotha der Öffentlichkeit vorstellte. Sie ließ vom Jenaer Verfassungsrechtler Professor Michael Brenner ein Gutachten erstellen zu diesem mögliche Präzedenzfall für Deutschland. Das Gutachten hält fest, dass das bisherige Verhalten der Eigentümer offensichtlich kein Interesse am Erhalt des Denkmals erkennen lässt. Daher sei für Thüringen der Weg der Enteignung möglich. Zwischenzeitlich waren immer wieder Notsicherungen nötig, zuletzt im November 2014 am Westturm, wo Einsturzgefahr bestand. Die veranlasste das Landratsamt Gotha als zuständige Denkmalaufsichtsbehörde. Dieter Heunemann aus Schwarzhausen spannte zwei Stahlstreifen um den Turm. Nach Angaben des Landratsamtes lagen die Kosten der Sicherung bei etwa 3500 Euro für die Planung und rund 11 000 Euro für die Ausführung, das Material eingeschlossen. Die Behörde ging bei den Rechnungen in Vorleistung und forderte dann das Geld vom Besitzer. Hinzu kamen als sogenannte Ersatzvornahmen das Verschließen von Tür- und Fensteröffnungen und das Entfernen von Hausschwamm, wie das Landratsamt mitteilt. Es hat „bislang noch keine Kenntnis über mögliche Verkaufsabsichten des Eigentümers. Etwas Belastbares dazu liegt hier nicht vor“. Der Anwalt des Besitzers sagte, Rechnungen des Landkreises etwa für Notreparaturen würden seit einem Jahr beglichen. Auch wenn das Allernötigste getan ist, beginnt mit dem Frühling die Zeit, in der fast wöchentlich Einbrecher versuchen, in das Schloss hineinzukommen. Das sagt Joachim Ortlepp (65) aus eigenem Erleben. Nach dem vielen Auf und Ab mit der Anlage wirkt auch der Friedrichrodaer Bürgermeister Thomas Klöppel (parteilos) schaumgebremst. Er sagt zur angebotenen Rückgabe: „Schön, dass Bewegung im Spiel ist. Warten wir die Bedingungen ab.“ 

Veröffentlicht: 30. April 2015

Geschäftsführer von Schloss Reinhardsbrunn soll 54 000 Euro zahlen

Erfurt/Reinhardsbrunn (dpa/th) – Der amtierende Geschäftsführer der Gesellschaft des vom Verfall bedrohten Schlosses Reinhardsbrunn (Kreis Gotha) soll 54 000 Euro wegen Insolvenzverschleppung zahlen. Das Amtsgericht Erfurt habe gegen ihn einen Strafbefehl von 180 Tagessätzen zu je 300 Euro verhängt, sagte Gerichtssprecher Thomas Babeck am Donnerstag. Der Mann habe dagegen Einspruch eingelegt. Am 18. Dezember solle darüber entschieden werden. Der MDR Thüringen hatte am Donnerstag über den Strafbefehl berichtet.

Laut Anklage hat der amtierende Geschäftsführer schon seit 2008 wissen können, dass die Gesellschaft vor der Insolvenz steht. Die in Hamburg ansässige Firma ist nach einem Gutachten seit 2011 insolvent. 2008 war die Gesellschaft laut MDR mit dem 1827 erbauten Schloss für zwölf Millionen Euro von einem Moskauer Unternehmen gekauft worden. An dieser Firma soll die Familie des Geschäftsführers beteiligt sein. Im Zusammenhang mit dem Schloss gab es bereits mehrere Verfahren wegen Geldwäsche.Das Thüringer Finanzministerium hat Mitte Oktober die Enteignung des Schlosses eingeleitet, weil der Eigentümer nichts gegen den Verfall der Anlage unternommen habe. Es wurde bis 2001 als Hotel genutzt.

Veröffentlicht: 20. November 2014

Zwei Rettungsringe für den Turm von Schloss Reinhardsbrunn

Gotha. Wie angewurzelt steht das Schloss in Reinhardsbrunn, als wollte es allem Ungemach der Menschen, die es kaufen und weiter verkaufen und doch nicht hüten, trotzen.

Die Stahlstreifen liegen wie Gürtel und sichern daher das Mauerwerk vom Westturm am Schloss Reinhardsbrunn. Foto: Ute Rang

Die Stahlstreifen liegen wie Gürtel und sichern daher das Mauerwerk vom Westturm am Schloss Reinhardsbrunn. Foto: Ute Rang

Hier, wo der Thüringer Graf Ludwig der Springer in der Nähe seiner Stammburg bei Friedrichroda 1085 ein Benediktinerkloster gründete, entstand ab 1826 unter Herzog Ernst I. von Coburg und Gotha ein Lustschloss. Es heißt ausdrücklich, dass es unter Benutzung der Ecktürme entstand. Am Westturm nun wurden im letzten Sommer direkt am Zinnenkranz Schäden entdeckt. Ein Statiker erstellte ein Gutachten am ohnehin gesperrten Schloss. Es hielt fest, dass Einsturzgefahr besteht. Das geschah nur wenige Wochen, nachdem Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) verkündet hatte, sie würde auch den Schritt der Enteignung gehen, um das Schloss Reinhardsbrunn vor dem Verfall zu retten. Nun ist immerhin der Westturm gesichert.
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Veröffentlicht: 7. November 2014

Tor von Schloss Reinhardsbrunn

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Das Tor von Schloss Reinhardsbrunn ist wieder an Ort und Stelle.
Zum Artikel: Mein Anzeiger  Foto: Petra Wolf.

Veröffentlicht: 29. März 2014