Archiv des Autor: Macholdt

Herzlich Willkommen

Mein Name ist Sören Macholdt und ich freue mich Sie auf dieser Webseite begrüßen zu dürfen. Fast 4 Jahre war ich im Hotel Kavaliershaus im Schlosspark Reinhardsbrunn als Empfangschef tätig. Nachdem das Hotel am 31. Oktober 2001 geschlossen wurde, gibt es keine Möglichkeit hier zu wohnen oder einzukehren. Und auch die vielen interessierten Besucher haben kaum noch eine Möglichkeit, sich über das Schloss und dessen Geschichte zu informieren.

Im Laufe der Zeit habe ich einiges an Texten und vor allem an Bildmaterial zusammengetragen und möchte mit den folgenden Seiten versuchen, die Geschichte um das Schloss Reinhardsbrunn lebendig zu halten bzw. auch künftig über aktuelle Geschehnisse informieren. Natürlich können Sie aktiv an dieser Seite mitwirken. Wenn Sie Bildmaterial, Berichte, Geschichten, Texte, Bücher oder andere Internetseiten zum Thema Reinhardsbrunn haben oder kennen, würde ich mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden. Nun wünsche ich Ihnen viel Vergnügen auf einer Reise durch die Zeit und die fast 1000jährige Geschichte.


Veröffentlicht: 6. Januar 2014

Hotelgeld – Reinhardsbrunn „Schloss+Parkhotel“

PAPIERGELD / ERSATZZAHLUNGMITTEL / DDR (Ostdeutschland) 1948 – 1989

In einigen ausgewählten Ferienhäusern und 4-Sternehotels der ehemaligen DDR begegnete man nicht nur ausländischen Gästen, sondern auch immer häufiger eigenwilligen Zahlungsmitteln, wie Wertbons, Speisetalons, etc. Die DDR hatte Ende der 60iger Jahre große Anstrengungen unternommen, um den westlichen Touristen einen Aufenthalt auf internationalem Niveau zu bieten. Dazu waren auch exklusive Waren, insbesondere Speisen und Getränke, im Angebot der Restaurants. Um den sofortigen Ausverkauf dieser exportfähigen Waren durch die einheimische Bevölkerung zu vermeiden, ließ man sich diese besonderen Zahlungsmittel einfallen.
Natürlich wollte man auch möglichst schnell die frei konvertierbaren Währungen in „Sicherheit“ bringen, die von den Ausländern häufig schon bei der heimatlichen Hotelbuchung für derartige Wertscheine bezahlt wurden.
Da die Hotels jedoch nicht ausschließlich mit ausländischen Gästen zu belegen waren, räumte man auch einigen verdienstvollen Werktätigen der DDR („als Dankeschön“) ein FDGB-Urlaub in diesen Luxushäusern ein. Auch sie bekamen einen gewissen Tagessatz in Form der Wertscheine, um ein paar Vorzüge einer solchen Unterkunft in Anspruch nehmen zu können.

scheine
1, 2, 5, 10, 20 und 50 Mark Schloss- u. Parkhotel Reinhardsbrunn

Veröffentlicht: 15. November 2013

Kunstdrucke

     

Künstler: Carl Haag, Schloß Reinhardsbrunn: Die Terrasse / Die Kapelle / Oberes Wohnzimmer
Reinhardsbrunn bei Friedrichroda (Thüringen), Schloß (Umbau 1827-35 unter Herzog Ernst I.; Arch.: Gustav Eberhard) – ”Schloß Reinhardsbrunn: Die Terrasse”. (Herzog Ernst II. von Sachsen-Coburg und Gotha mit seinen Gästen).- Aquarell, um 1853, von Carl Haag (1820-1915), 25,4 x 35,3 cm. RL 17552; DM 2257. Diese Bilder sind erhältlich bei: www.kunst-fuer-alle.de (Klicken Sie für eine Bestellung einfach auf das jeweilige Foto.)

Veröffentlicht: 6. Januar 2012

Abtei Reinhardsbrunn 1828

abtei

Veröffentlicht: 23. Mai 2007

Auf den Spuren Thüringer Fürsten

von Wilhelm Rausch
Gebunden | 120 Seiten | 60 Grafiken, 1 Karte | ISBN


Beschreibung: In der Ahnengalerie von Schloß Reinhardsbrunn bei Friedrichroda werden thüringische Herrscher aus sechs Jahrhunderten am Orte ihrer ursprünglichen Grablegung bildlich dargestellt. Sie bot den Anlaß für dieses kleine „Vademekum“ von Biographischem vor dem zeitgeschicht- lichen und regionalen Hintergrund

Thüringer Heimatliteraturversand, Lange Brüdergasse 12, D-99947 Bad Langensalza, Tel: 03603 812246, Fax: 03603 812247, E-Mail: info@literaturversand.de

Veröffentlicht: 22. Oktober 2004

»Eva und der Wolf«

hc_evaund1von Eva-Maria Hagen
Econ Verlag | 542 Seiten | Diederichs, München | 1998 | ISBN 3424013609


Am 18.01.1999 wurde Eva-Maria Hagen für »Verdienste um die deutsche Sprache« mit der »Carl-Zuckmayer- Medaille« in Mainz ausgezeichnet.
Den Preis erhielt sie für ihr Buch »Eva und der Wolf«.

Seite 18 bis 29: Reinhardsbrunn, 21. 10. 65
Mein Liebster! Die meiste Zeit verbringe ich damit, an Dich zu denken, denn meine Sehnsucht nach Deiner Nähe ist sehr groß, obwohl es amüsant hier ist und interessant. Schon mal Weimar. Und dann das Schloß, in dem ich wohne, mit den bunten Bäumen vor der Tür. Reinhardsbrunn heißt es und liegt bei Friedrichsroda.

Gestern war eine Art Fest im ´Elephanten´, da habe ich paar kesse Lieder gesungen im heiteren Teil und was fürs Herz. Im ersten Teil war ernste Kunst. Eine dicke Dame von der Oper sang mit dramatischer Gebärde eine Arie und strengte sich sehr an dabei, so daß man nicht verstand, worum es ging. Dann waren paar Knödelheinis an der Reihe; aber selbst das hättest Du besser gekonnt und man hätte was zum Lachen gehabt. Aber so … (mehr …)

Veröffentlicht: 10. Juni 2004

Königin Viktoria und ihre Zeit

buch-koenigin-viktoriavon Tingsten, Herbert
Gebunden | 407 Seiten | Diederichs, München | 1998 | ISBN 3424013609


Beschreibung: Königin Viktoria (1819-1901): Der Name beschwört Bilder aus der Blütezeit des British Empire herauf. Was aber genau der -Viktorianismus- war, und wieso eine einzelne Person einer ganzen Epoche ihren Namen verlieh, sind die Themen dieses Buches. Mit Sorgfalt und souveräner Beherrrschung des Stoffes zeichnet der schwedische Historiker Herbert Tingsten hundert Jahre britischer Geschichte nach: ausgehend von der Privatperson Viktoria bis zu den wichtigsten Persönlichkeiten aus Politik und Kultur.

Veröffentlicht: 30. Januar 2003

Der Wartburg-Trick: Eigene Erde auf fremdem Grund

Eisenach – Auf dem Berg über der Ansiedlung Eisenach wird 1067 mit dem Bau einer Burg begonnen. Bauherr ist ein Graf Ludwig, den sie den Springer nennen (Bild), seit er aus der kaiserlichen Haft auf Burg Giebichenstein zu Halle durch einen Sprung aus dem Fenster in die Saale entfliehen konnte.
Die ungewisse Eigentumsfrage klärte der Graf in der ihm eigenen beherzten Weise: Da er offenbar nicht der rechtmäßige Eigentümer war, ließ er von eigenem, weiter entfernten Grund Erde herankarren und auf der Bergkuppe ausstreuen. Als Zeichen der Besitznahme stieß er sein Schwert in die Erde. Dank der fleißigen Hände der Bauern, die zu Frondiensten herangezogen werden, schreitet das Bauwerk, das Wartburg genannt wird, zügig voran.
Einige Zeit später, im Jahr 1085, beginnt der Graf unweit Gotha mit dem Bau eines Klosters, dem er den Namen Reinhardsbrunn gibt: Ein Bau der Buße für eine große Sünde. Der reiche Graf aus Thüringen hatte sich vor Jahren am Hof des Pfalzgrafen Friedrich von Sachsen in dessen Frau Adelheid verliebt. Ein, wie es heißt, „über die Maßen schönes Weib“.
Graf Ludwig zögerte nicht lange, durchbohrte den Ehemann mit dem Jagdspieß und nahm die kaum trauernde Witwe zur Frau. Es wurde eine glückliche Ehe, doch der Kaiser verfolgte den Sünder, und der Papst gab den Rat, zur Sühne ein Kloster zu gründen. lz.

Veröffentlicht: 24. Juli 2002

Bequem // Von Thomas Ritter

Nein, die erlösende Nachricht konnte Friedrichrodas Bürgermeister nicht übermitteln: Es wird keine schnelle Lösung des Problems Schloss Reinhardsbrunn geben. Vorgesten inspizierte Klaus Henniges mit Abgesandten der Ressort-Hotelgruppe Berlin das heruntergekommene Kleinod‚ und immer noch weiß niemand, woher die geschätzten 50 Millionen Mark (rund 25,5 Millionen €) für die Sanierung kommen sollen. Die Eigentümer, jedenfalls hätten das Geld nicht, bekam der Bürgermeister zu hören.
Nun wolle er selbst sich vor den Karren spannen, sagte Henniges: Finanzielle Hilfe ausloten, heiße die Devise – vor allem beim Thüringer Wirtschaftsministerium und den Denkmal- schutzbehörden. Vielleicht auch könne die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten einen Teil nutzen, denn nur als Hotel sei das Schloss nicht geeignet…
Es werde ein langer Weg, sagte der Bürgermeister ganz realistisch, aber er wolle ihn gehen. Da heißt es aber aufpassen, dass die Hoteliers als Eigentümer schön mitkommen. Gar zu bequem sollte man es den Herren in Berlin nicht machen. Thüringer Allgemeine 27.10.2001

Veröffentlicht: 27. Oktober 2001

Zukunft noch immer ungeklärt

Foto181001-1REINHARDSBRUNN (ck)
Wie es mit dem Schloss und dem Park Rein- hardsbrunn weitergehen soll, ist noch immer ungeklärt „Bei Nachfragen ist die Stadt von der Investorengruppe immer wieder vertröstet worden. Erst hieß es, zunächst müssten die Häuser der Kette an der Ostsee saniert werden, dann kom- me Reinhardsbrunn an die Reihe. Passiert ist aber nichts“, weiß Bürgermeister Klaus Henniges (SPD) nur zu gut. Nächste Woche habe er noch einmal ein Gespräch, in dem er hofft, von den po-

tenziellen Investoren verbindliche Aussagen über die Zukunft der Anlage zu erhalten. Schließlich müsse auch der Zugang zum Park für die Öffentlichkeit geregelt werden, und das von Bauzäunen umringte Schloss sei kein schöner Anblick.

Veröffentlicht: 18. Oktober 2001